Langzeitest Einer Razer Lycosa Tastenkappen Nach 10 Jahren Komplett Durch Rubberdome Nicht Igorslab

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Zuletzt aktualisiert: 24. April 2026

Langzeitest einer Razer Lycosa – Tastenkappen nach 10 Jahren komplett durch, Rubberdome nicht | igorsLAB

Das Rubber-Coating der Handballenauflage sieht aus wie Klavierlack, zwischen den Tasten befindet sich die Brot-Notration für mehrere Tage und auf einigen Kappen sind Dellen, so tief wie der Bodensee. Durchgenudelt eben. Nach über 10 Jahren im täglichen Gaming-Einsatz eines Counter-Strike-Fanatikers darf das dann wohl auch mal so aussehen. Und der Rest?

Nein, also eine Schönheit ist diese Razer Lycosa jetzt nicht mehr. Aber elektrisch und mechanisch funktioniert sie noch richtig gut. Sogar die Rubberdome-Matte führt die vollmundigen 50 Mio. Klicks auf den mechanischen Tastern etwas ad absurdum, denn hier gingen nicht etwas die Gummiglocken in die Knie, sondern die Tastenkappen. Es zeigt also auch, dass unter den als Gaming-Zubehör recht teuer verkauften Exemplaren auch echte Dauerläufer zu finden sind. Gummiglocken müssen also nicht per se zu flachbrüstigen Schaltnoppen verkommen, wenn der Hersteller es wirklich will.

Die LED haben sehr deutlich an Leuchtkraft eingebüßt, was aber nach über 10 Jahren fast durchgängigen Betriebs auch keine großes Manko ist. Ich hatte diese Tastatur seinerzeit einem Jugendlichen vermacht, dessen Lebensziel ganz offensichtlich fern abseits des realen Lebens liegt und der dies aus gewissen Gründen wohl auch selbst so nicht mehr ändern wird. Darüber steht uns allerdings kein Urteil zu, aber ich muss ja auch den Dauereinsatz und die Betriebsstunden plausibel begründen. Zumindest der PC dürfte nur selten mal aus gewesen sein.

Tja, und WASD, dieses magische Bermudaviereck der verschwundenen Tastenkappenbeschriftungen hat auch einen Großteil des Kappenmaterials verschlungen, denn vor allem die WAS-Tasten sind durch bis auf den Stempel am Befestigungskreuz. Wäre da nicht noch der umlaufende Träger, wäre die Oberseite wohl längst schon gebrochen.

Und woran erkennt man den CS-Spieler noch? Richtig! Die Shift Taste ist nämlich vom emsigen Herumeilen auch schon fast durch und auch die Leertaste springt einem ins Auge und nicht die Spielfigur. Und trotzdem sind dies Tasten haptisch im taktilen Feeling kaum schlechter geworden, wenn man es mal mit den eher selten genutzten Tasten vergleicht. Das ist so marginal, dass man das voll vernachlässigen kann. Rubberdome geht also auch in haltbar, wenn auch dann nicht in extrem billig.

Das Fazit ist zumindest kein Negatives und die Gummimatten sind oft besser als ihr Ruf. Und wer mich mal in meinem Gerümpelkeller sehen will, darf sich auch gern noch das passende Video einwerfen:

 

 

 

 

 

 


Kommentare (11)

  • Besterino schrieb am

    Bin mit einer Roccat Vulcan unterwegs.
    2 Nachteile: 1. zu viel Licht, dass auch auf den Monitor abstrahlt und 2. speichert die Tastatur nur jeweils das letzte Farbschema (mehrere Profile nicht möglich).
    Schade, dass es von Cherry keine Flache mit n-key rollover gibt mit bissi Beleuchtung.

  • HerrRossi schrieb am

    Ich habe hier eine CM Trigger Z mit braunen Cherry Switches, das Ding schreibt auch nach drei Jahren noch wie am ersten Tag, Abnutzungsspuren sind nur am – immer klebriger werdenden – Softlack zu erkennen, die Tasten sehen noch richtig gut aus und die LED leuchten auch fein vor sich hin. So eine Beschichtung würde ich nicht mehr nehmen wollen, das ist für mich ein KO-Kriterium.

  • Besterino schrieb am

    Aber: Eine freundliche Mail an Cherry und du bekommst alles was du brauchst (meine Erfahrung).

  • Deridex schrieb am

    Ja mit den flachen Cherry Tastaturen habe auch so meine Erfahrungen. Ob man es glaubt oder nicht: Mir ist auf eine (glaube es war das Vorgängermodel der KC1000 oder direkt eine KC1000) mal eine CD-Hülle gefallen. Das Ergebnis waren 2 Tasten bei denen die Halterung gebrochen ist.

  • Lowmotion schrieb am

    MS Sidewinder x6 => nach über einem Jahr sind die ersten Tasten unlesbar
    Corsair K irgendwas => nach über einem Jahr sind die wichtigsten Tasten unlesbar.
    Dell Wireless => nach 4 Jahren brennt der Sender/Empfänger durch
    Logitech G410 => nach 2 Jahren gehen die Tasten nicht mehr ohne Grundreinigung, obwohl die Tastatur nie in Betrieb war.
    Cherry low profile Keyboard => bei zwei Cherrys sind nach 2-3 Jahren die Tasten abgebrochen.
    Razor Lycosa => funktioniert wie am ersten Tag, aber das Coating zieht nicht nur Dreck an, sondern wird langsam flüssig.
    Cherry black von < 2008 => läuft wie am ersten Tag ohne Gebrauchsspuren.

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